Willkommen

Bei der Hornussergesellschaft Frauchwil-Zimlisberg

Für einmal hiess es früh aufstehen, war doch das 6. Spiel der Schweizermeisterschaft in Epsach B auf 09:00 Uhr angesetzt. Bevor wir nach Epsach aufgebrochen sind, hat es noch geregnet und so waren wir auf ein weiteres Schlechtwetterspiel eingerichtet. Doch in Epsach war alles überraschenderweise trocken und auch während des ganzen Spiels wurden wir von Regen verschont und bei angenehmen Temperaturen war es heute auch wieder ein angenehmes Spiel.

Trotz den Misserfolgen und vielen Nummern in den letzten Spielen sind wir heute wieder sehr motiviert angetreten im Wissen, dass uns das Pech nicht andauernd begleiten kann. Nichts desto trotz haben wir aber im Ries auch geringfügig umgestellt um die eine oder andere Unsicherheit beseitigen zu können. Wichtig für uns war wieder zu unserem Spiel zurückzufinden, unser Spiel zu machen, ohne dabei zu sehr auf den Gegner zu schauen. So war für heute das primäre Ziel wiederum ohne Nummer das Spiel zu beenden und damit 2 Punkte auf sicher zu haben. 

Ganz zu Anfang des Spiels brauchten wir auf dem doch speziellen Spielplatz von Epsach ein wenig Zeit bis wir uns eingestellt haben und daher wurden die Streiche noch nicht ganz so früh gesehen, jedoch konnten wir uns rasch einstellen und so war dann auch die nötige Sicherheit da. Es gab im ersten Durchgang lediglich eine brenzlige Situation zu überstehen, es wurde ein Streich erst sehr spät entdeckt, jedoch im Gegensatz zu den vorherigen Spielen hat der richtige Spieler diesen noch rechtzeitig gesehen um diesen dann schlussendlich doch sicher abzutun. So konnten wir uns nach einer guten Riesarbeit zum Schlagen aufmachen.

Nach den zuletzt katastrophalen Schlagleistungen war eigentlich heute wirklich nur eine Steigerung möglich, denn schlechter konnte es nun wirklich nicht mehr weitergehen. Erfreulich war heute, dass wir aber nicht nur eine Steigerung im Vergleich zu den zuletzt sehr schlechten Leistungen erbringen konnten, sondern auch für uns eine doch recht ansehnliche Schlagleistung vollbringen. Sicherlich war es noch keine Glanzleistung, waren doch die Differenzen vom schlechtesten Ries von 165 zum besten von 224 Punkten doch beträchtlich und zeit einerseits sehr klar unsere Mangelnde Regelmässigkeit aber auch das Potential. Da in Epsach die Resultate immer schwierig zu deuten sind, das es doch ein Spielplatz ist, wo die Streiche durchschnittlich doch deutlich weiter fliegen als auf den meisten anderen Spielplätzen, ist es immer wichtig auf die Treffer zu schauen. Diesbezüglich ist bei uns noch viel Potential vorhanden, aber erfreulich war, dass die ganz schlechten Treffer doch weitestgehend ausgeblieben sind.
Die Leistung unsererseits war aber noch nicht gut genug um mit dem Gegner mithalten zu können und so gingen wir mit einem Rückstand zum zweiten Mal ins Ries.

Auch im zweiten Durchgang hatten wir eine Unsicherheit zu verzeichnen und sicherlich das Glück auf unserer Seite, dass der richtige Spieler auch richtig reagiert hat und den Streich abtun konnte. Weiter waren aber keinerlei Probleme im Ries auffällig und so konnten wir nach langer Zeit unser Ries wieder einmal sauber halten und uns schon Mal 2 Punkte sicher, die für uns in der momentanen Situation wichtig sind.

Mit diesem positiven Ergebnis im Ries konnten wir nun auch mit beruhigten Seelen zum 3. und 4. Streich am Bock antreten. Dieses positive Resultat konnten wir auch am Bock umsetzen und konnten uns noch mal deutlich steigern, um ca. 40 Punkte. Da Epsach, nach einer doch beruhigenden Führung im ersten Umgang,  doch im zweiten deutlich abgebaut hatte kam noch mal ein wenig Spannung auf. Im zweiten Umgang hatten wir doch einige Treffer mehr zu verzeichnen und vor allem blieben die 0er im völlig aus. Zum Schluss hat es dann doch nicht ganz gereicht Epsach noch einzuholen, der Rückstand vom ersten Umgang war einfach zu gross und wir waren noch nicht sicher genug um wirklich über uns hinaus zu wachsen. 

Da aber Epsach den allerletzten Streich (eine 2) noch fallen liess, konnten wir zum Schluss dann doch noch überraschenderweise 4 Punkte mit nach Hause nehmen, die uns sicherlich auch für die nächsten Spiele wieder etwas mehr Selbstvertrauen eingebracht haben. 

Die Leistungsträger der Mannschaft konnten heute beim Schlagen noch nicht überzeugen, haben aber im Gegensatz zu den vergangenen Spielen doch solide Resultate gezeigt und auch gelegentlich das Potential aufgezeigt, was sicherlich auch hier gut fürs Selbstvertrauen ist. Sehr erfreulich war heute wieder einmal die Leistung der Junghornusser und auch derjenigen, die dieses Jahr von den Junghornussern zu den Aktiven übergetreten sind. Heute konnten sie auch einmal mit guten Schlagleistungen vor allem im zweiten Durchgang aufblitzen und auch mit langen Streichen (Roger Wyss: 16, 18 und Hansueli Schmocker: 19, 17).

Es gilt nun diese positiven Impulse in die nächsten, die letzten 3 Spiele (Grossried-Flamatt, Bern-Beundenfeld C und Etzelkofen B) der Schweizermeisterschaft 2010 mitzunehmen und umzusetzen.